
Hier
hat Lärm mit Lärm, Lust mit Lust oder Kunst mit Kunst zu tun. Keine
inhaltslosen Slogans, keine unausgegorenen Philosophien des Lebens.
So
präsentiert sich die Musik von The Areola Treat mit kreischenden
Gitarren, vollem Feedback und fröhlichen Punk- Beats. Die Band stellt
nichts in Frage. Alles was glänzt ist Gold, es ist leichter
vorhersehbar als nicht. Ihre Vorliebe zu B-Filmen, unbeholfenen
japanischen Bands, Rock `n Roll und Werwolf- heulen knurren sie sich
durch ihre Performance. Aber alles ist durchaus sehr melodisch und
inspirierend.
Seit über einem Jahr mischt die aus Adrian
Mizzi, Lisa Micallef-Grimaud, Matthew Cuschieri und Chris Busuttil
bestehende Band, die maltesische Alternativ Szene auf und erinnert ein
wenig an die Punk Pioniere der frühen 70er Jahre.
Mit ihren
deutlich abgeschwächt Indie-Songs wie Cheap Thrills, A Hundred
Silhouettes, I Own You (Like a Ball And Chain) und Kosmos, konnte
Areola auch auf diesem Gebiet überzeugen und viele neue Fans gewinnen.
Chris
der Drummer steht offen zu seiner Vorliebe Horror Filme zu sehen
–manche sagen, man sieht es an der Wahl seiner Kleider-, Gitarrist
Adrian genießt Indie Rock, hört aber in seinen dunklen Stunden
Motorhead und Black Sabbath. Der Bassist fällt völlig aus der Rolle.
Matthew hat Kisten von Büchern und seine Liebe zur Geschichte der Musik
wird nur übertroffen von seiner Liebe auf einer Bühne präsent zu sein.
Kann man sagen Rodin- Der Denker? Und die Frontfrau Lisa? Sie hat
Freude am Schreiben, hört dazu die Musik der 60er Jahre “psychedelisch
und Motown Records”. Fragt nicht was Lisa schreibt ohne vorher einen
tiefen Atemzug zu tun.
Areola Treat sagt über sich selbst:
“wir klingen wie ein Nagetier, ein Wolf”. Stilettos, Anti-Disco-Kugeln,
billiges Parfüm, rote Lippenstift und eine Kakao E-Gitarre, das alles
in einen Mixer gegeben und mit einem heißen Punsch aus rotem Chili
serviert. Das sind wir - The Areola Treat.